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Organic Cotton Organic Cotton

Ökologische Baumwolle ist eine Baumwolle, die nach international anerkannten Normen der ökologischen Landwirtschaft aus der Verordnung (EWG) 834/2007, in USA nach Nationalem Ökologischen Programm (NOP), nach Indischen Nationalprogramm für ökologische Produktion  (NPOP) oder nach Japanischem Landwirtschaftsstandard (JAS) hergestellt.

Was ist ökologische Landwirtschaft?

Ökologische Herstellung der Baumwolle bedeutet nicht eine einfache Ersetzung der synthetischen Dünger und Pestiziden durch ökologische. Ökologische Kultivierungsmethoden sind viel mehr auf Kenntnisse der agronomischen Vorgänge wie auf Eingängen basierte Konventionsproduktion. 

Systemisches Vorgehen wird auf  Erstellung des vielfältigen und ausgewogenen Landwirtschaftssystems, das in einem Idealfall alle Arte der Naturprodukte und der Landwirtschaftsaktivitäten  einschließt.

 Die Farmen müssen einen zweijährigen Übergangszeitabschnitt zurücklegen, in dem ihr Produktionssystem aus einen konventionellen auf ein ökologisches System umgewandelt wird. Zum Grundelement der ökologischen Produktion wurde eine sorgfältige Auswahl der Sorten, die den örtlichen Bedingungen in Hinsicht auf Klima, Boden und Beständigkeit gegen Schädlinge und Krankheiten angepasst.

Schutz gegen Schädlinge

In konventioneller Landwirtschaft wird die Baumwolle für ein Naturprodukt gehalten, das auf Angriff der Schädlinge sehr empfindlich ist. Um Schädlinge fest im Sacke haben, werden eine Menge der synthetischen Pestiziden verwendet. In ökologischer Landwirtschaft ist die Verwendung der Pestizide  jedoch nicht erlaubt.

Ökologisches Vorgehen verfügt über ein ganz anderes Vorgehen: zum Ziel wird, vor allem die  die Probleme mit Schädlingen vorzubeugen, ein buntes und ausgewogenes Ökosystem einzuführen und die Population der Schädlinge sorgfältig zu beobachten.  

Ökologische Strategien des Schutzes gegen Schädlinge enthalten wie folgt:

Abwechslung der Naturprodukte: Monokulturen bieten den Schädlingen der Baumwolle ergiebige Nahrungsquellen, wodurch  ein schnelles Wachstum ihrer Population verursacht wird.  Verwendung der Pestizide zum Bekämpfung der Hauptschädlinge kann auch zur Folge Probleme mit Sekundärschädlingen haben.  Abwechslung der Produkte gestaltet ein natürliches Gleichgewicht und hilft die Schädlinge auf niedrigem Niveau zu halten. 

Gemischte Pflanzung: wirkt ähnlich wie Abwechslung der Naturprodukte, aber auf einem kleineren Ort in gleichem Vegetationszeitabschnitt und auf gleichem Feld. 

Unterstützung der natürlichen Feinde: Wenn die Pestizide und Diversifikation der Produkte nicht verwendet wird, profitieren daraus natürliche Feinde der Schädlingen der Baumwolle, wie  Vögel, Marienkäfer, Käfer, Spinnen, parasitische Wespen, Wanzen und Ameisen.  Sie helfen dem Farmer, die Angriffe der Schädlinge auf akzeptierbares Niveau zu halten. Gestaltung verschiedener Standpunkte für natürliche Feinde wie Marienkäfer, Florfliegen kann ihre Populationen bilden und erhöhen. 

Ködernde Naturprodukte: Einige Schädlinge der Baumwolle bevorzugen andere Naturprodukte, wie Mais, Sonnenblume, Okra (Damenfinger), Sorghum, Kajan oder Eibischkraut. Durch Pflanzung dieser Produkte  wie Ködernde Naturprodukte zusammen mit der Baumwolle werden erhebliche Ersparungen der Baumwolle erhalten. Neben ihrer positiven Beeinflussung  im Kampf gegen Schädlinge ist es möglich, diese Produkte zu ernten und dadurch zu Diversifikation der Produktionssysteme beizutragen.

Natürliche Pestiziden:  Wenn präventive Maßnahmen nicht genügend effektiv sind und Populationen der Schädlinge  eine ökonomische Schwelle der Schadhaftigkeit überschreiten, dann können bei der Pflanzung der Baumwolle einige natürliche Pestiziden verwendet werden.  Einige davon sind: Neem-Spritzung, die aus dem Extrakt der Neem-Korne (Azadirachta indica) zubereitet ist, der wirkungsvoll gegen Saugschädlingen, Psylla, Baumwollkapselbohrer, Trips wirkt. Das Pyrethrum, das aus Pulverblumen oder flüssigen Chrysantheme-Extrakten zubereitet wird, ist gegen Baumwollwanze, Raupen, Grashüpfer wirkungsvoll.  Botanische Gemische, Kombinierungen aus mehreren Pflanzen wie Rizinus, Stechapfel, Lantana, Papaya, Blätter der Süßkartoffeln, Blätter der Tomaten, Ingwergewürz, Chilli, Gliricidia, Ringelblume, etc.  sind als natürliche Pestizide auch sehr hilfreich. 

Qualitätsmanagement bei Ernte

Der Preis der Baumwolle wird gewöhnlich in Abhängigkeit von Qualität der Baumwolle-Samen bestimmt.  Die wichtigsten Maßnahmen zur Erhöhung der Qualität der ökologischen Baumwolle während und nach der Ernte sind wie folgt:

  • Blätter, Kapsel, und der durch die Ernte beschädigten Kapsel beseitigen.
  • Ernte und Transport der geernteten Baumwolle in einem sauberen Gewebe vornehmen, Nie in Nylon- oder anderen synthetischen Stoffen, um Kontaminierung der Baumwolle mit fremden Fibern (Haare, Packmaterial, etc.)  zu verbeugen.
  • nur reife Baumwolle ernten. Nicht reife Baumwolle-Fiber  absorbieren Pigmente sehr schlecht.
  • Den Ernte der Baumwolle trocken halten.  Die Ernte der Baumwolle in trockener Umgebung vornehmen. An Ernte in der Früh Morgentau oder Regen verzichten.  Die Ernte in trockenen Raum lagern.
  • Kontaminierung der Baumwolle durch Staub oder Chemikalien, vor allem Dünger, Pestiziden und Diesel-Öl verhindern.
  • Jegliche Verwendung der Mittel gegen Schädlinge (z. B. DDT) bei der Lagerung der Baumwolle ist verboten.
  • Ökologische Baumwolle von nicht ökologischer Baumwolle oder Baumwolle, die während des Überganszeitabschnittes geerntet wurde deutlich trennen, um ihre Vermischung zu verhindern.